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Eisbärmutter frisst ihre Jungen

Was liest man nicht in den letzten Wochen alles über Mütter, die Kinder und Neugeborene vernachlässigen, verhungern und verdursten lassen, dann in Blumentöpfen verscharren, in Koffern bei Familienangehörigen oder in Müllcontainern entsorgen?

Ein ganz anderer Fall bewegt im neuen Jahr die Gemüter: Eisbärmutter Wilma hat ihre beiden Jungtiere nach deren Geburt gefressen, oder wie gmx.de (web) kurzzeitig titelte "biologisch entsorgt". Jetzt entbrennt um das Nürnberger Eisbärengehege die gleiche Diskussion, die es zuvor so ähnlich um Berliner oder Hamburger Sozialwohnungen auch schon gegeben hat: Welchen Spielraum sollte man überforderten Eltern geben? Wann sollte man zum Wohle des Kindes bzw. Jungtieres eingreifen? Und welche Rolle spielt dabei Videoüberwachung?

Die Tiergartenbesucher verstehen die Aufregung der Tierschutzverbände, die dem Nürnberger Tiergarten nun am liebsten die Nachzucht von Eisbären verbieten wollen, nicht im Geringsten. Bei Tieren im Gegensatz zum Menschen sei das doch natürliche Auslese.

Falsch, Wilma! So geht es nicht! Ein weißes Fell ist noch lange keine weiße Weste! Was hätte es für einen Aufschrei gegeben, wenn Thomas Dörflein, der Ziehvater von Eisbär Knut, diesen nach seiner Geburt im Berliner Zoo verspeist hätte? Der Tierpfleger wäre kaum von den Lesern der Berliner Morgenpost zum Berliner des Jahres 2007 gewählt worden, was natürlich wiederum für Nobelpreisträger Ertl gut gewesen wäre, der nur den zweiten Platz erreichte.

Es ist also an der Zeit, laut über Babyklappen in Eisbärgehegen nachzudenken! Babyklappen für Eisbärbabys selbstverständlich. Das Problem mit unserem menschlichen Nachwuchs sollten wir ohne Eisbären in den Griff kriegen.

Ich denke da an Thomas Dörflein. Welche mit der Erziehung überforderte Mutter würde ihre Welpen... Entschuldigung... Babys nicht gerne von ihm großziehen lassen? Wieso gibt es da noch kein Gesetz? Wo ist denn eigentlich Roland Koch, wenn man ihn mal braucht?

8.1.08 15:33


Jagdhund mit 1,6 Promille eingeliefert

Einige Menschen begehen das Neujahrsfest mit einer beachtlichen Menge Alkohol im Blut. Ausgerechnet ein Hund soll es diesmal aber gewesen sein, für den 2008 mit einem Kater begann. Die Zeitung Oberösterreichische Nachrichten berichtete laut Spiegel Online (web) jetzt über einen Labrador, der mit 1,6 Promille, Blähungen und Durchfall beim Tierarzt eingeliefert wurde und "wie ein Bierzelt" gerochen habe. Grund für den Rausch des Vierbeiners mit dem Namen Dingo: Der Labrador hatte heimlich ein halbes Pfund Hefeteig aus der Küche stibitzt und gefressen. Bei der Verdauung von Hefe entsteht Alkohol.

Der Hund wurde natürlich umgehend in die Betty Ford Klinik eingeliefert und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Also, lieber Gesetzgeber! Da der Tierschutz in Deutschland ja ein Staatsziel mit Verfassungsrang ist, fordere ich nach der Alkopop-Steuer nun eine Hefeteig-Steuer, um Jugendliche von diesem gefährlichen Zeug fern zu halten. Oder muss erst ein 13jähriger Partygänger nach dem Genuss von Hefeteigplätzchen ins Koma fallen oder der erste Unfalltote im Straßenverkehr positiv auf Hefeteig getestet werden? Nein! Absolut nicht! Schnelles Handeln ist gefragt! Wo ist eigentlich Roland Koch, wenn man ihn mal braucht?

8.1.08 14:41






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